Fondskauf

Wo bekomme ich Fonds von Amundi Asset Management?
Unsere Fonds erhalten Sie z.B. bei jeder HypoVereinsbank Filiale oder jedem unabhängigen Finanzberater.
Wie kann ich einen Fonds kaufen?
Über die depotführende Stelle oder Depotbanken, wie z.B. die HypoVereinsbank.
Wie kann ich bei Ihnen ein Depot eröffnen?

Amundi Asset Management führt selbst keine Depots, daher können Sie direkt bei uns kein Depot eröffnen. Wir empfehlen Ihnen sich an Banken (z.B. Hypovereinsbank), Direktbanken oder an freie Vermittler zu wenden, welche Depots anbieten. 
Wie kann ich einen Depotübertrag zu Amundi Asset Management vornehmen?
Amundi Asset Management in Deutschland führt keine Kundendepots.
Zum Thema Depotübertrag wenden Sie sich bitte an Ihre depotführende Stelle.
Wie hoch sind die Transaktionskosten?

Transaktionskosten entstehen mittelbar durch die Vornahme von Transaktionen (Kauf- und Verkauf von Wertpapieren bei einem Wertpapierhändler oder an einer Börse etc.) und werden dem Fondsvermögen belastet. Diese werden im Jahresbericht des Fonds ausgewiesen.
 

Gibt es eine Mindestanlagesumme für Investmentfonds und ab welchem Mindestbetrag sind Sparpläne möglich?

Eine Mindestanlagesumme ist bei den in Deutschland zum öffentlichen Vertrieb zugelassenen Fonds nicht vorgesehen, kann aber bei bestimmten Anteilsklassen des Fonds vorgeschrieben sein. Mindestbeträge für Sparpläne sind bei Ihrer depotführenden Bank zu erfragen und können unterschiedlich hoch sein.

Gibt es einen Rabatt auf den Ausgabeaufschlag?

Einen Rabatt auf den Ausgabeaufschlag kann Ihnen nur die depotführende Bank gewähren. 

Bietet Amundi Asset Management eine Anlageberatung an?

Als Investmentgesellschaft dürfen wir leider keine Anlageberatung oder Empfehlungen für Privatpersonen erbringen. Dafür wenden Sie sich an einen Bankberater oder einen unabhängigen Finanzberater. 

Wie finde ich einen unabhängigen Finanzberater in meiner Nähe?

Ein Verzeichnis über unabhängige Finanzberater führen wir nicht. Wir können Ihnen jedoch eine Filiale der HypoVereinsbank in Ihrer Nähe heraussuchen. 

Fondspreise

In welchen Medien werden die Pioneer Investments Fondspreise veröffentlicht?

Auf Internetplattformen wie z.B. onvista, ariva oder finanzen.net werden auch Fondspreise von Pioneer Investments Fonds veröffentlicht. Manche Fernsehsender veröffentlichen auf ihren Teletextseiten auch Fondspreise von Pioneer Investment Fonds. 

Bieten Sie Fondspreise im E-Mail-Abo an?

Ja, wir bieten einen E-Mail-Service für die täglichen Fondspreise an.
Unter dem Link https://www.pioneerinvestments.de/privatanleger/profil/registrierung.retail-de.html können Sie sich gerne registrieren.

Wie gelange ich zur Preisübersicht der Pioneer Investments Fonds?

Die aktuellen Ausgabe- und Rücknahmepreise unserer Publikumsfonds  finden Sie auf unserer Website unter https://www.pioneerinvestments.de/privatanleger/fondspreise-und-wertentwicklung/fonds-uebersicht.html sowie für institutionelle Anteilsklassen unter https://www.pioneerinvestments.de/institutional/fondspreise-und-wertentwicklung/institutionelle-anteilklassen.html.

Warum veröffentlichen Sie keine Kurse zu Ihren RIC-Fonds auf Ihrer Seite?

Die RIC-Fonds (Pioneer Fund, Pioneer Value Fund, Pioneer Mid Cap Value Fund und Pioneer International Value Fund) wurden am 30.09.2007 deregistiert. D.h. diese Fonds sind nicht mehr zum Vertrieb in Deutschland, Österreich und Schweiz zugelassen. Deshalb dürfen diese auch nicht mehr auf unserer deutschen Pioneer Investments-Homepage veröffentlicht werden.

Wo kann ich die Kurse Ihrer RIC-Fonds einsehen?

Auf der US-amerikanischen Seite von Pioneer Investments finden Sie unter dem Link http://us.pioneerinvestments.com/price.jsp die täglichen Fondspreise.
(NAV = Rücknahmepreis, POP = Ausgabepreis)

Investmentfonds

Welche Investmentfonds gibt es?

Investmentfonds werden in verschiedene Asset-Klassen unterteilt:
Absolut Return
Aktien
Asset Allokation
Geldmarkt
Renten
Rohstoffe

Was ist eine Verwaltungsvergütung?

Die Verwaltung eines Fonds verursacht Kosten, z.B. für das Fondsmanagement, Fondsbuchhaltung und Information der Anteilinhaber. Die Kapitalanlagegesellschaft berechnet deshalb für ihre Portfoliomanagement- und Verwaltungsleistung einen festgelegten Prozentsatz des Fondsvermögens als Verwaltungsvergütung. Die Höhe und Art der Berechnung wird in den Anlagebedingungen genannt.  

Was ist ein Ausgabeaufschlag?

Der Ausgabeaufschlag ist eine Gebühr, die zur Deckung der Vertriebskosten dient.
Der Ausgabeaufschlag wird als Prozentsatz auf Basis des Rücknahmepreises oder des Anlagebetrags berechnet. Die Höhe des Ausgabeaufschlags hängt im Wesentlichen von der Art des Fonds und seinem Anlageschwerpunkt ab.

Wie unterscheiden sich Ausgabe- und Rücknahmepreis?

Im Ausgabepreis ist der Ausgabeaufschlag bereits enthalten. 

Was ist die WKN und was ist die ISIN?

WKN (Wertpapierkennnummer)
Jeder Aktie, jedem Optionsschein oder Fonds ist eine eindeutige Wertpapierkennnummer zugeordnet, durch die das Wertpapier zu identifizieren ist. Die Nummer dient zur Abwicklungserleichterung des Wertpapierverkehrs.


ISIN (International Security Identification Number)
Die internationale Systematik für Wertpapierkennnummern löst die nationalen Nummerierungssysteme ab. Sie umfasst etwa doppelt so viele Zeichen wie das bisherige deutsche Wertpapierkennnummern-(WKN)- System, das nach rein nummerischen Zeichen mit der Aufnahme alphanummerischer Zeichen ausgeweitet wurde. Die neue Systematik ist im Laufe des Jahres 2003 zur Anwendung gekommen. 

Wofür gibt es den Verkaufsprospekt?

Im Verkaufsprospekt wird auf die Anlagepolitik, Risikohinweise und Risikoprofil des Fonds eingegangen. Er gilt auch als Pflichtpublikation und wird beim Kauf des Fonds vom Vermittler ausgehändigt. 

Erträge und Steuern

Wie werden mir die Erträge aus meinen Fondsanlagen bei Amundi Asset Management gutgeschrieben?

Kommt es bei einem ausschüttenden Fonds zu einer Ausschüttung wird der Ausschüttungsbetrag (abzgl. Steuern) ausbezahlt. 

Wie werden Fonds besteuert?

Ab 01.01.2009 werden alle Zinserträge, Dividenden und Kursgewinne pauschal mit 25% versteuert. Hinzu kommen Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer. Von der Abgeltungsteuer betroffen sind alle Anleger, die in Deutschland steuerpflichtig sind.
Abgeltungssteuer (AbgSt) ab 01.01.2009:
Zu besteuernde Betrag in € * [25% (AbgSt) + 5,5% Soli + 8% bzw. 9% Kirchensteuer]
Kirchensteuer 8% in Bayern und Baden Württemberg, ansonsten 9% Kirchensteuer
 

Was ist die Abgeltungssteuer?

Ab 01.01.2009 werden alle Zinserträge, Dividenden und Kursgewinne pauschal mit 25% versteuert. Hinzu kommen Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer. Von der Abgeltungsteuer betroffen sind alle Anleger, die in Deutschland steuerpflichtig sind.
Die Abgeltungsteuer wird direkt von der depotführenden Bank an das Finanzamt abgeführt, wenn es sich um ein inländisches Institut handelt. Eine Erträgnisaufstellung in der Einkommensteuererklärung ist grundsätzlich nicht mehr notwendig.

Was ist ein Freistellungsauftrag?

Ein Dokument, mit dem ein Steuerpflichtiger bei einem inländischen Kreditinstitut anweist, von seinen Kapitalerträgen keinen Kapitalertragsteuerabzug vorzunehmen.  

Für was brauche ich einen Freistellungsauftrag?

Eine Methode, den Sparer-Pauschbetrag bereits im laufenden Jahr bei Besteuerung der Kapitalerträge zu berücksichtigen.  

Wie kann ich einen Freistellungsauftrag erteilen oder einen bestehenden ändern?

Per Formular bei einem inländischen Kreditinstitut. 

Für welche Kapitalerträge kommt mein Freistellungsauftrag zum Tragen?

Einkünfte aus Kapitalvermögen (z.B. bei Fonds wäre das der Zwischengewinn bei Kauf- und Verkaufskurs (nur erworbene Fondsanteile ab 2009) sowie Fondserträgnisse 

Bis zu welcher Höhe kann ich einen Freistellungsauftrag stellen?

801 EUR für Alleinstehende
1.602 EUR für Verheiratete
 

Wozu benötigt man eine Nichtveranlagungsbescheinigung?

Eine NV-Bescheinigung können natürliche Personen beantragen, die voraussichtlich nicht zur Einkommensteuer veranlagt werden, z.B. aufgrund geringer Einkünfte. Diese Bescheinigung wird beim zuständigen Finanzamt beantragt und gilt max. 3 Jahre. Bei vorgelegter NV-Bescheinigung wird für diese Kunden keine Kapitalertragsteuer erhoben. 

Wann kommt meine Jahressteuerbescheinigung?

Die Jahressteuerbescheinigung wird von inländischen Depotbanken am Beginn des Folgejahres versendet. Haben Sie ein Konto bei der Société Générale Bank & Trust S.A (ehemals European Fund Services), wird dies im Ausland geführt. Diese ausländische Stelle ist grundsätzlich nicht von der Pflicht zur Erstellung einer Jahresbescheinigung gem. § 24 EStG betroffen. 

Was ist der Verlustverrechnungstopf?

Durch die Einführung der Abgeltungssteuer zum 1. Januar 2009 haben sich durch die Änderungen bei den Einkünften aus Kapitalvermögen auch Änderungen bei der Verlustverrechnung ergeben. Bis zum 31. Dezember 2008 konnten Verluste aus der Veräußerung von Wertpapieren und Beteiligungen von unter einem Prozent innerhalb der einjährigen Spekulationsfrist nur mit positiven Einkünften aus der Veräußerung derselben verrechnet werden. Der Verlustvortrag war dabei unbegrenzt möglich, der Verlustrücktrag auf das Vorjahr begrenzt. Einkünfte aus Kapitalvermögen waren zuvor untereinander ausgleichbar, beispielsweise negative Zwischengewinne mit laufenden Zinseinkünften. Eine Saldierung von Verlusten mit positiven Einkünften aus anderen Einkunftsarten im Rahmen der Einkommensteuerveranlagung war außerdem möglich.

Änderungen seit 01.01.2009
Grundsätzlich können negative Einkünfte aus Kapitalvermögen seit dem 1. Januar 2009 nicht mehr mit positiven Einkünften aus anderen Einkunftsarten verrechnet werden und auch nicht in den vorangegangenen Veranlagungszeitraum zurückgetragen werden. Es gilt hinsichtlich der Verlustverrechnung bei den Einkünften aus Kapitalvermögen als zentrales Element der Neuregelung die Bildung von drei Verlustverrechnungstöpfen.

1. Verlustverrechnungstopf für laufende Einkünfte
Der Verlustverrechnungstopf für laufende Einkünfte ist für Einkünfte aus Kapitalvermögen wie Zinsen, Dividenden, Stückzinsen und Zwischengewinne sowie Einkünfte aus der Veräußerung von Wertpapieren - mit Ausnahme von Aktien - zu bilden. Ergibt sich zum Jahresende ein Verlust, kann dieser auf das nächste Jahr vorgetragen werden und dort mit positiven Kapitalerträgen verrechnet werden. Ein solcher Verlustverrechnungstopf ist pro Jahr von dem zuständigen Kreditinstitut für jeden Anleger separat zu führen.
Anleger haben aber auch die Möglichkeit, beim zuständigen Kreditinstitut eine Bescheinigung über den entsprechenden Verlust zum Jahresende zu beantragen und diesen Verlust dann im Rahmen der Einkommensteuerveranlagung mit positiven Zinserträgen bei anderen Kreditinstituten verrechnen zu lassen. Dieser unwiderrufliche Antrag auf Erteilung der Bescheinigung muss bis zum 15. Dezember des jeweiligen Jahres beim zuständigen Kreditinstitut gestellt werden.

Beispiel: Ein Anleger realisiert bei einem Investmentfonds negative Zwischengewinne in Höhe von 500 Euro. Im gleichen Jahr erhält er Zinsen auf seinem Festgeldkonto in Höhe von 1.000 Euro. Durch die mögliche Verlustverrechnung (gegebenenfalls auf Antrag) wird nur die Differenz von 500 Euro der Abgeltungsteuer unterliegen.

2. Verlustverrechnungstopf für Aktiengeschäfte mit Erwerb nach dem
31. Dezember 2008

Ein zweiter Verlustverrechnungstopf muss für die Kapitalerträge aus der Veräußerung von Aktien geführt werden. Verluste aus privaten Investments, die nach dem
31. Dezember 2008 erworben wurden, sind isoliert zu betrachten. Diese Verluste können nur mit Gewinnen aus solchen Geschäften verrechnet werden, jedoch nicht mit anderen Kapitaleinkünften. Somit sind Kreditinstitute angehalten, für jeden Steuerpflichtigen einen eigenständigen Verlustverrechnungstopf für Aktiengeschäfte zu führen.
Hätte der Anleger im Beispiel anstelle der negativen Zwischengewinne aus dem Investmentfonds einen Verlust aus der Veräußerung von Aktien in Höhe von 1.000 Euro realisiert, wäre dieser Verlust nicht verrechenbar mit den positiven Zinseinkünften.


3. Verlustverrechnungstopf für Einkünfte aus privaten Veräußerungsgeschäften
Nach dem Wegfall der einjährigen Spekulationsfrist für Einkünfte aus der Veräußerung von Wertpapieren und Beteiligungen von weniger als einem Prozent fallen diese nicht mehr in den Anwendungsbereich des § 23 EStG, sondern zählen, wie bereits erwähnt, zu den Einkünften aus Kapitalvermögen.
Für Verluste aus Aktienverkäufen wird es jedoch einen separaten Verlustverrechnungstopf geben, da diese nur mit Gewinnen aus Aktienverkäufen verrechenbar sind. Andere Veräußerungsverluste (beispielsweise aus Zertifikaten) können dagegen mit Zins- und Dividendenerträgen verrechnet werden.

Warum kommen die Steuerdaten der Fonds von Amundi Asset Management erst im April?


Da die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft bis zu 4 Monate nach Geschäftsjahresende Zeit hat die Steuerdaten unserer Investmentfonds zu prüfen und diesen Zeitraum in den meisten Fällen vollumfänglich benötigt, können die Daten gemäß §5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 Satz 1 InvStG erst nach Attestierung der Richtigkeit zur Verfügung gestellt werden. Nach Freigabe werden diese auf unserer Homepage unter https://www.pioneerinvestments.de/privatanleger/services/steuerinformationen.html veröffentlicht.

Warum werden die Ausschüttungs- und Thesaurierungsdaten nicht auf Ihrer Homepage unter den Stammdaten publiziert?

Die Steuerdaten (Ausschüttungs- und Thesaurierungsdaten) unserer Investmentfonds werden erst nach Freigabe von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft auf unserer Homepage unter https://www.pioneerinvestments.de/privatanleger/services/steuerinformationen.html veröffentlicht.

Was versteht man unter dem Zwischengewinn?

Unter dem Zwischengewinn versteht man die Zinsen und Zinsansprüche im Fonds, die vom Beginn des Geschäftsjahres bis zu einem Stichtag aufgelaufen sind. Eigner von Investmentfonds können ihre Kapitaleinkünfte im Jahr des Kaufes um den Zwischengewinn am Kauftag reduzieren; d. h. der Zwischengewinn wird (rein rechnerisch und nur zur Steuerermittlung) von den zu versteuernden Jahreserträgen des Fonds abgezogen. Kunden müssen somit nur die Erträge eines Fonds besteuern, die während der persönlichen Haltedauer angefallen sind 

Was ist der Unterschied zwischen Ausschüttung und Thesaurierung?

Kommt es bei einem Investmentfonds zu einer Ausschüttung wird diese dem Anleger direkt auf sein Depot gutgeschrieben oder es werden mit dem Betrag neue Anteile erworben (Reinvest).
Bei einem thesaurierenden Fonds werden die Kapitalerträge direkt wieder im Fondsvolumen angelegt. Beides gilt jedoch steuerlich als zugeflossen.
 

Was ist der Unterschied zwischen inländischen und ausländischen thesaurierenden Fonds?

Inländische thesaurierende Fonds werden regelmäßig jedes Jahr automatisch besteuert. Bei ausländischen thesaurierenden Fonds hingegen fallen die Steuern erst beim Verkauf an.
Sie müssen jedes Jahr selbst beim Finanzamt angeben, wie hoch die thesaurierten Erträge waren. Wird der Fonds verkauft, führt die Bank für die gesammelten steuerpflichtigen Erträge die Steuern an das Finanzamt ab. Darin sind auch die bereits versteuerten Erträge enthalten. Damit es nicht zur Doppelbesteuerung kommt, muss nachgewiesen werden, dass bereits jährlich Steuern bezahlt wurden.
 

Was bedeutet die Thesaurierungsanzeige für mich?

Da die Steuerbescheinigung zum Jahresende keine detaillierten Auskünfte über die Herkunft von steuerlich behandelten Thesaurierungen beinhaltet, kann es notwendig sein, dass die Informationen aus der Thesaurierungsanzeige dem Finanzamt vorgelegt werden müssen.
Z.B. aus dem Bundesanzeiger oder durch die Hinweise für die Einkommenssteuererklärung.
 

Warum erscheinen die Ausschüttungs- und Thesaurierungsdaten nicht unverzüglich nach dem Ex-Tag?

Die Daten müssen gemäß §5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 Satz 1 InvStG erst von einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft werden, bevor sie veröffentlicht werden können. 

Wesentliche Anlegerinformationen

Was ist ein KIID und warum muss ein KIID erstellt werden?

KIID heißt ausgeschrieben Key Investor Information Document. Die deutsche Bezeichnung ist Wesentliche Anlegerinformationen. Diese zählen zu den Pflichtpublikationen, die bei einem Verkaufsgespräch dem Kunden ausgehändigt werden müssen 

Stehen für alle Fonds KIIDs zur Verfügung?

Ja, da es eine Pflichtpublikation ist. 

Welche Inhalte haben die KIIDs?

Ziele und Anlagepolitik des Fonds
Risiko-Renditeprofil
Kosten
Bisherige Wertentwicklung
Weitere Informationen wie z.B. Depotbank, Besteuerung, Fondsstruktur und
Sitz der Gesellschaft
 

Wie oft wird das KIID für einen Fonds aktualisiert?

Eine Aktualisierung erfolgt bei jeder Änderung des Fonds z.B. Kostenänderung, Risiko-Renditeprofil, Ziele und Anlagepolitik des Fonds etc. 

Wo findet man KIIDs in englischer Sprache?

Die englischsprachigen KIIDs finden Sie auf unserer internationalen Webseite für Pflichtpublikationen: www.pioneerinvestments.eu