Keine klaren Signale von der Fed

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16. März 2016

Nach der März-Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank (Fed) blieben klare Hinweise auf die weitere Geldpolitik aus. Auch gibt es keine eindeutigen Erwartungen für Inflation und Konjunktur. Insgesamt gehen die Ausschussmitglieder jedoch von zwei Zinserhöhungen im Jahr 2016 aus. Wir meinen, dass die konjunkturellen Voraussetzungen dafür durchaus gegeben sein können.



Allerdings gehen wir nun nicht mehr davon aus, dass die Fed die Zinsen im April erhöhen wird. Bei einer positiven Datenlage könnte dies im zweiten Quartal der Fall sein, wobei es zu bedenken gilt, dass die Juni-Sitzung der Fed eine Woche vor der Brexit-Abstimmung stattfindet.

 

Wir rechnen weiterhin mit einem Wachstum des US-Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 2 bis 2,5 Prozent in 2016. Dies vor dem Hintergrund der jüngsten Konjunktur- und Marktdaten, die sich seit der Januar-Sitzung der Fed verbessert haben:

 

  • Das BIP für das erste Quartal 2016 schätzt die Fed in Atlanta auf 1,9 Prozent, was eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Wert vom vierten Quartal 2015 (1 Prozent) ist.
  • Die Beschäftigungssituation in den USA verbessert sich weiterhin, wobei laut Februar-Bericht 242.000 neue Stellen außerhalb der Landwirtschaft geschaffen wurden, was die Erwartungen übertraf.
  • Das verarbeitende Gewerbe scheint seinen Boden gefunden zu haben, wie die jüngsten Daten zur Industrieproduktion signalisieren.  
  • Der globale Ausblick hat sich stabilisiert: Der Ölpreis erholt sich und China ergreift geld- und finanzpolitische Maßnahmen, um den tiefgreifenden Wandel seiner Wirtschaft zu erleichtern und eine geordnete und maßvolle Abwertung seiner Währung zu bewirken.
  • Das globale Finanzmarktumfeld hat sich entspannt, was sich an steigenden Aktienkursen und niedrigeren Spreads bei Unternehmensanleihen zeigt. Der Hauptgrund dafür sind weitere geldpolitische Lockerungsmaßnahmen der Zentralbanken in Japan, China und der Eurozone.

Wichtige Hinweise

 

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