Thema des Monats: Der starke Euro

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12. September 2017

Nach der Mehrheit der Bewertungsmodelle ist der Euro bislang noch unterbewertet. Ein wesentlicher Faktor ist dabei die Binnenkonjunktur, die seit Anfang des Jahres deutlich angezogen hat. Weniger die Bewertung des Euro an sich ist die Überraschung, als vielmehr die Geschwindigkeit, mit der die Währung seit Anfang Mai gestiegen ist.


Es ist offensichtlich, dass der jüngste Anstieg in Faktoren außerhalb der Eurozone begründet ist (Schwäche des US-Dollars und des Pfund Sterling). Wir meinen jedoch, dass der Anstieg seit Anfang des Jahres zum großen Teil auf bessere Fundamentaldaten der Eurozone und ihre Handelsbilanzüberschüsse zurückzuführen ist. Der Aufwärtsdruck dürfte daher bleiben, obwohl der jüngste Anstieg außerordentlich schnell war und eine kurzfristige Korrektur eine Möglichkeit bleibt.

 

Wir glauben nicht, dass der Anstieg des Euro ausreichend stark ist, um die anhaltende Erholung zu gefährden. Dennoch muss die EZB sicherstellen, dass der Euro nicht zu hoch steigt. Gelingt dies, können die Unternehmensgewinne zwar bis Ende des Jahres unter dem starken Euro leiden, am Ende jedoch dürfte der konjunkturelle Trend stärker sein. Das Aufholpotenzial der Unternehmensgewinne in der Eurozone ist mittelfristig nach wie vor signifikant.

 

 

Wichtige Informationen

 

Sofern nicht anders angegeben, beruhen die dargestellten Informationen auf Recherchen und Berechnungen von Amundi Asset Management per 07.09.2017. Alle hier geäußerten Meinungen können sich ohne Vorankündigung ändern, abhängig von wirtschaftlichen und anderen Rahmenbedingungen.

 

Es gibt keine Gewähr, dass sich Länder, Märkte oder Branchen wie erwartet entwickeln werden. Investitionen beinhalten gewisse Risiken, darunter politische und währungsbedingte Risiken. Die Rendite und der Wert der zugrunde liegenden Anlagen sind Schwankungen unterworfen. Dies kann zum vollständigen Verlust des investierten Kapitals führen.

 

Diese Publikation beurteilt das Marktumfeld zu einem bestimmten Zeitpunkt und soll nicht als Prognose künftiger Ereignisse oder als Garantie künftiger Ergebnisse betrachtet werden. Die Leser sollten diese Informationen nicht als Research-Analyse, Anlageberatung oder Empfehlung spezifischer Fonds bzw. Wertpapiere erachten. Die Einschätzungen dienen allein der Veranschaulichung und Aufklärung und sind Änderungen unterworfen. Diese Informationen repräsentieren nicht die tatsächlichen aktuellen, früheren oder künftigen Bestände bzw. Portfolios von Amundi Asset Management Produkten.

 

Dieses Dokument stellt kein Angebot zum Kauf oder Verkauf von Anteilen an einem Investmentfonds oder einer Dienstleistung dar.

 

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