Dachfonds
Stärken von mehreren Fondsmanagern vereinen
Dachfonds sind breit gestreut. Ein Dachfonds legt Ihr Kapital in Investmentfonds, die so genannten Zielfonds, an. Der Dachfondsmanager kann so Regionen oder Branchen übergewichten, ohne dass er hierfür selber Experte sein muss. Wenn ein Dachfondsmanager ein starkes Wirtschaftswachstum in den Staaten Südamerikas erwartet, kann er Anteile an einem Investmentfonds erwerben, der auf Südamerika spezialisiert ist. Das Dachfonds-Konstrukt erlaubt es dem Dachfondsmanager, sich auf große wirtschaftliche Zusammenhänge zu konzentrieren und die Auswahl der Einzeltitel eines für diese Region oder Branche besonders qualifizierten Fondsmanager auf Zielfonds-Ebene zu überlassen. Das Management des Zielfonds besitzt für diesen Bereich meist eine größere Expertise.
Dieses Konzept verbindet weltweites Vermögensmanagement und breite Risikostreuung mit den Vorteilen von lokalem Anlage Know-How.
Keine Abgeltungssteuer auf Fondsumschichtungen bei Dachfonds
Dachfonds eigenen sich ideal für eine langfristige Anlage. Sie passen sich aufgrund ihrer Portfolio-Aufteilung flexibel dem aktuellen Marktumfeld an, da der Fondsmanager bei einem schwachen Markt den Aktienanteil senken und bei starkem Markt erhöhen kann.
In Hinblick auf die Abgeltungssteuer erfreuen sich Dachfonds zudem zunehmender Beliebtheit, da der Fondsmanager bei aktiv verwalteten Dachfonds jederzeit Fonds kaufen oder verkaufen kann, ohne Steuern auszulösen. Würde ein Privatanleger vergleichbare Transaktionen nach dem 01.01.2009 vornehmen, müsste er bei seinem Gesamtergebnis aufgrund der bei jeder Gewinnmitnahme anfallenden Abgeltungssteuer von 25% des Ertrages mit deutlichen Abstrichen rechnen müssen. Der Dachfonds kann dagegen mit ungeschmälerten Erträgen weiterarbeiten und profitiert somit vom Zinseszinseffekt.

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